Die 15 besten Sehenswürdigkeiten in Dortmund, Deutschland

1 363
40 050

Das malerische und gemütliche Dortmund ist der Geburtsort des legendären Fußballvereins Borussia und alter Brautraditionen. Zusätzlich zu diesen bekannten Fakten verfügt die Stadt über eine beträchtliche Anzahl historischer Sehenswürdigkeiten: Burgen, Kathedralen und ungewöhnliche Museen. Die Hälfte der Fläche Dortmunds ist von Parks und Landschaftsgärten eingenommen, was die Stadt zu einer der grünsten in ganz Deutschland macht.

Dortmund erlebte zwei Glanzzeiten – im XIV. und im XIX. Jahrhundert. Im Mittelalter neideten benachbarte Fürsten oft den Reichtum und Ruhm der örtlichen Herrscher, so dass die Stadt oft zum Ziel militärischer Überfälle und Auseinandersetzungen wurde. Obwohl Dortmund eines der Zentren der deutschen Industrie ist, ist die Luft hier recht sauber und die Umwelt in ausgezeichnetem Zustand.

Was gibt es in Dortmund zu sehen und wohin?

Die interessantesten und schönsten Orte zum Wandern. Fotos und eine kurze Beschreibung.

altes Rathaus

Das Dortmunder Rathaus wurde im historischen Vergleich erst vor relativ kurzer Zeit erbaut – Ende des 19. Jahrhunderts. Dies ist ein malerisches fünfstöckiges Gebäude im Neorenaissancestil. Das allererste Rathaus entstand vor sechs Jahrhunderten in der Stadt, ist aber bis heute nicht erhalten. Bei der Dekoration des Alten Rathauses wurden architektonische Elemente eines historischen Gebäudes verwendet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Rathaus nach schweren Schäden wiederhergestellt.

Altes Rathaus

Adlerturm

Einer der Türme der Dortmunder Stadtmauer, 1992 in historischem Erscheinungsbild restauriert. Das neue Gebäude wurde auf den Fundamenten des XIII.-XIV. Jahrhunderts errichtet. Um eine Zerstörung zu vermeiden, wurde der Turmsockel mit Pfählen verstärkt. Im Adlerturm befindet sich ein Stadtmuseum, in dem Sie Sammlungen mittelalterlicher Rüstungen und Waffen, interessante archäologische Funde und ein Modell der Altstadt besichtigen können.

Adlerturm

Kirche St. Rinald

Tempel, der dem Heiligen Rinald, dem Schutzpatron von Dortmund, gewidmet ist. Die Kirche ist ein Symbol der Stadt und wird oft auf Souvenirs abgebildet. Auf der Spitze des 104 Meter hohen Glockenturms befindet sich eine Wetterfahne in Form eines Adlers (dieser Vogel gilt als Wahrzeichen Dortmunds). Die Geschichte der Kirche St. Rinald begann im 9. Jahrhundert, seitdem hat das Gebäude mehrere Zerstörungen und Brände überstanden. Der Bau vom Ende des 13. Jahrhunderts ist bis heute erhalten geblieben.

Kirche St. Rinald

St. Peter-Kirche

Mittelalterlicher Tempel, gegründet zu Beginn des XIV. Jahrhunderts. Der Standort wurde am Hellweg, der Hauptverkehrsstraße der gesamten Region, gewählt. Wie so oft in dieser Zeit zogen sich die Bauarbeiten über mehrere Jahrhunderte hin. Der Kirchturm wurde erst Mitte des 18. Jahrhunderts angebracht. Als wichtigstes Schmuckstück der Kirche gilt ein einzigartiger Altar, der als „Goldenes Wunder Westfalens“ bekannt ist. Es zeigt religiöse Szenen aus dem Evangelium.

St. Peter-Kirche

Zechenmuseum „Werkstatt Zollern“

Industriedenkmal des frühen 20. Jahrhunderts. Bis 1960 diente das Gebäude als Verwaltungsbüro des Steinkohlenbergwerks. Das Bauwerk ähnelt einer malerischen gotischen Burg aus rotem Backstein. Im Inneren befindet sich eine beeindruckende Maschinenhalle, in der Bergbauausrüstung aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert ausgestellt ist. Das Gebäude des Bergwerks ist zusammen mit dem Dorf „Kolonia Landwehr“ Teil der Touristenroute „Industriekultur“.

Zechenmuseum „Werkstatt Zollern“

Brauereimuseum Dortmund

Dortmund ist in ganz Deutschland als die Stadt bekannt, in der das meiste Bier produziert wird. Es gibt sogar ein Biermuseum. Es befindet sich in der Halle einer der Brauereien der Stadt. Im Museum erfahren Sie mehr über die faszinierende Geschichte des Brauwesens auf dem Gebiet von Dortumnd und können sich seltene Geräte ansehen: Maschinen, Dampfgarer, Behälter. Besucher werden auch daran interessiert sein, die Sammlung alter Tonkrüge und Bierflaschen kennenzulernen.

Brauereimuseum Dortmund

Kokerei Hansa

Ein industrielles Wahrzeichen, ein Erbe der industriellen Blütezeit Dortmunds in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Heute ist die Anlage ein historisches Denkmal und Teil einer beliebten Touristenroute. Auf dem Gelände der ehemaligen Produktion können Besucher Anlagen zur Gewinnung und Verarbeitung von Kohle besichtigen und auch den Prozess der Verkokung dieses Minerals beobachten.

Kokerei Hansa

Deutsches Fußballmuseum

Zur Gestaltung des Museumsgebäudes wurde ein Wettbewerb unter den besten Architekten Europas ausgeschrieben. Als Ergebnis gewann das Designstudio „HPP Architects“. Das Fußballmuseum ist eine moderne interaktive Ausstellung, die die lebendigen Emotionen von Fans und Spielern während eines Fußballspiels vermittelt. Dank moderner Technologien kann sich jeder Besucher wie ein Teilnehmer des Spiels fühlen und die gesamte Bandbreite an Empfindungen erleben.

Deutsches Fußballmuseum

Kulturzentrum „Dortmunder U-Turm“

Kunstraum und Kulturzentrum in einem ehemaligen Brauereigebäude. Der Fabrikturm wurde 1926 erbaut und war damals das höchste Gebäude Dortmunds. Nach der Schließung der Produktion im Jahr 1994 wurden alle Industriegebäude abgerissen und der Turm in ein Kulturzentrum umgewandelt. Hier werden Werke zeitgenössischer Kunst des XX.-XXI. Jahrhunderts ausgestellt und innovative Bildungsprogramme entwickelt.

Kulturzentrum „Dortmunder U-Turm“

Delvigs Haus

Burg aus dem 13. Jahrhundert, ehemaliger Besitz des adligen Ritters Hermann von Delvig und seiner Nachkommen. Aufgrund zahlreicher Um- und Umbauten im Laufe mehrerer Jahrhunderte ist im Erscheinungsbild des Gebäudes eine Mischung verschiedener Baustile zu beobachten. Nach der Auflösung der Familie von Delvig ging die Burg in städtischen Besitz über. Die Stadtverwaltung vermietet es, so dass es unmöglich ist, das Gebiet mit einer Führung zu betreten.

Delvigs Haus

Florianturm

Städtischer Radio- und Fernsehturm mit einer Höhe von 211,4 Metern. Im Inneren gibt es eine Aussichtsplattform für Touristen und ein Restaurant. Der Turm wurde Mitte des 20. Jahrhunderts errichtet und war damals der höchste in ganz Deutschland. Anfang der 2000er Jahre verfügte der Turm über Infrastruktur für Bungee-Jumping, doch nach dem Kabelbruch und dem Tod einer Person wurde das Springen verboten. Floriantum gehört einem deutschen Telekommunikationsunternehmen.

Florianturm

Signal-Iduna-Park

Das größte Stadion Deutschlands, von der FIFA als eines der besten Fußballfelder der Welt anerkannt. Der Signal Iduna Park ist die Heimspielstätte der Mannschaft des berühmten Fußballvereins Borussia. Die Südtribüne des Stadions mit Stehplätzen bietet Platz für bis zu 25.000 Menschen. Während der Spiele ist es mit Fans bis zum Rand gefüllt. Die Gesamtkapazität des Stadions beträgt mehr als 80.000 Menschen.

Signal-Iduna-Park

Dortmunder Zoo

Der Stadtzoo ist ein beliebter Ort für Familienunterhaltung. An den Wochenenden ist es immer voll und voller Spaß, da die Einheimischen gerne ihre Kinder hierher bringen. Auf dem Territorium des Zoos gibt es 230 Tierarten (1500 Individuen). In einer separaten Zone befindet sich ein Vogelpark, in dem Papageien, Pfauen, Fasane und Eulen leben. Einige der Bewohner des Zoos können unter Aufsicht von Mitarbeitern gefüttert werden.

Dortmunder Zoo

Rombergpark

Der Botanische Garten Dortmund umfasst 65 Hektar (einer der größten der Welt). Der Garten entstand in der Stadt zu Beginn des 19. Jahrhunderts dank der Bemühungen der Familie des Musikers Romenberg. In Parkgewächshäusern wachsen Kakteen, Palmen, Farne, Heil- und exotische Sträucher. Insgesamt wachsen im Dortmunder Botanischen Garten etwa 4,5 Tausend Vertreter der Pflanzenwelt.

Rombergpark

Westfalenpark

Der Park, auf dessen Territorium sich ein großer Rosengarten befindet. Es wachsen mehr als dreitausend Rosenarten. Hier sind Proben dieser wunderschönen Blume aus aller Welt gesammelt – exotische, alte und neu gezüchtete Sorten. Das Gebiet des Westfalenparks ist in Zonen unterteilt: einen mittelalterlichen Rosengarten, einen Jugendstilgarten, einen antiken Garten, einen städtischen Rosengarten, deutsche Rosen und so weiter. Parkmitarbeiter führen wissenschaftliche Untersuchungen durch, um unbekannte Rosenarten zu identifizieren.

Westfalenpark